Anica Traut eine Stimme mit Gänsehaut Garantie

Hochzeitssängerin Anica Christin Traut aus Nürnberg, bekannt durch Rundfunk und Fernsehen: Meine Zuhörer mit Musik verzaubern, habe ich mir zur Aufgabe gemacht!


Sopranistin Anica Christin Traut Live zur Landes Gartenschau in Aschersleben

Technisches Denkmal Zuckerfabrik Oldisleben

Dieses Projekt fördere und unterstütze ich

Viele fragen warum dieser Link. Hier handelt es sich um ein Denkmal der besonderen Art, welches erhalten werden muss und mir besonders am Herzen liegt. Besuchen sie das Industriedenkmal Zuckerfabrik Oldisleben des Förderverein Kulturgut Zuckerfabrik Oldisleben, ehemals Südzucker AG; es ist die einzige Rübenzuckerfabrik der Welt, die vollständig als technisches Denkmal erhalten ist. In der Zuckerfabrik Oldisleben wurde noch bis 1990 Zucker produziert. Die Bilder entstanden zum Tag des offenen Denkmals 2009.
Die Zuckerfabrik Oldisleben war noch bis 1990 in Betrieb. Es arbeiteten bis dahin noch 6 Dampfmaschinen.
Eine Dampfmaschine hat z.B. einen Generator angetrieben, der Elektroenergie für einzelne Abschnitte der Fabrik (ursprünglich nur für die Beleuchtung) bereitstellte.
Die älteste Dampfmaschine stammt aus dem Jahr 1882. Diese Balancier-Dampfmaschine wurde in der MAFA Sangerhausen gebaut.
Die hier in der Zuckerfabrik Oldisleben Beschäftigten waren sehr stolz auf ihre Arbeit und sagen bis heute, dass ihr Zucker der Beste war.
Die Zuckerfabrik Oldisleben ehemals Südzucker AG ist die einzige Rübenzuckerfabrik der Welt, die als technisches Denkmal erhalten wird.

Fabrikhof Zuckerfabrik Oldisleben

Hier wurden die geernteten Rüben angeliefert und z.T. im sogenannten Rübenkeller gelagert.
Diesen gibt es leider heute nicht mehr. Von dort wurden sie mit Wasserkanonen in den Rübenkanal geschwemmt. Sie durchliefen dabei eine Steine- und eine Krautabscheidung.

Zuckerfabrik Oldisleben Technisches Denkmal der Südzucker AG  Industriedenkmal Zucker aus Rüben DDR

Dampfmaschine von 1882

Balancier-Dampfmaschine von 1882 der MAFA Sangerhausen zum Pumpen der Kalkmilch von einem Vorratsgefäß zur Kalkung.

Zuckerfabrik Oldisleben Technisches Denkmal der. Südzucker AG  Industriedenkmal Dampfmaschiene Zucker aus Rüben DDR

Rübenwäsche



In dieser Anlage wurden die Rüben gewaschen. Dabei wurden sie wie in einer Waschmaschine bewegt. Durch viel Wasser und Bewegung wurden die Rüben von Schmutz befreit.
Der Schmutz wurde mit dem Wasch- und Schwemmwasser den Abwasseranlagen zugeführt. Das geklärte Wasser wurde im Kreislauf wieder verwendet.

technisches Denkmal Zuckerfabrik Oldisleben der Südzucker AG Industriedenkmal Dampfmaschiene Zucker aus Rüben

Rübenschnecke



Die gereinigten Rüben gelangten über eine Schnecke (Länge 17,5 m ) und eine Kipp-Waage in die Schneidmaschinen, wo sie zu Schnitzeln zerkleinert wurden.

technisches Denkmal Zuckerfabrik Oldisleben der Südzucker AG Industriedenkmal Dampfmaschiene Zucker aus Rüben

Schnitzelrechen zur Diffusionsbatterie



Mit diesem Rechen beförderte man die Rübenschnitzel zur Diffusionsbatterie.

technisches Denkmal Zuckerfabrik Oldisleben der Südzucker AG Industriedenkmal Dampfmaschiene Zucker aus Rüben

Diffusionbatterie von 1903/06 - Befüllungsebene



Nachdem die Rüben geschnitzelt waren, ging es zur Befüllung der Diffusionsbatterie.
Etwa alle 7 Minuten wurde ein Diffuseur befüllt. Die Rübenschnitzel wurden mit heißem Wasser ausgelaugt, d.h. der Zucker aus der Rübe wurde in den Saft transportiert.
Dieser Rohsaft wurde in der Fabrik zur Zuckergewinnung weiter verarbeitet.

technisches Denkmal Zuckerfabrik Oldisleben der Südzucker AG Industriedenkmal Dampfmaschiene Zucker aus Rüben

Diffusionsbatterie - Entleerungsebene unten



Gleichfalls ca. alle 7 Minuten öffnete ein Arbeiter einen Diffuseur und die extrahierten Schnitzel fielen in eine Rinne.
Von hier wurden sie zur Abpressung und Trocknung weitergeleitet und zu Futtermitteln verarbeitet.

technisches Denkmal Zuckerfabrik Oldisleben der Südzucker AG Industriedenkmal Dampfmaschiene Zucker aus Rüben

Diffusionsbatterie - Entleerungsebene unten geöffnet



Zum Öffnen der Gefäße wurde z.B. ein Holzhebel benutzt, um den fest verschraubten Verschluss zu lösen.

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Doppelkonus-Kalkschachtofen



Zur Saftreinigung wurde Kalkmilch -Ca(OH)2- eingesetzt. Diese wurden aus Branntkalk und Wasser hergestellt.
Dazu wurden Kalksteine in einem Doppelkonus-Kalkschachtofen belgischer Bauart mit Hilfe von Koks zu Btanntkalk -CaO- gebrannt und dann mit Wasser gelöscht.

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Doppelkonus-Kalkschachtofen von innen


Blick ins Innere vom Kalkschachtofen

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Kalksteine



Die Kalksteine lagerten auf dem Hof, wurden mit der Hand in Loren geladen und mittels Aufzug nach oben auf die Bühne des Kalkofens transportiert.
Der Aufzug benötigt keinen Strom, sondern der Förderkorb wurde mit einem Gegengewicht, welches jedesmal mit Wasser befüllt wurde, nach oben gezogen.

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Öler an der Dampfmaschine



Jede Dampfmaschine benötigt Öl zur Schmierung. Kugellager gab es nicht. Damit nun Metall nicht auf Metall reibt, benötigte man einen dünnen Ölfilm.

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Ölpumpe zum Abfüllen von Maschinenöl



Hier wurde das für die Öler benötigte Öl vom Maschinisten in Ölkannen abgefüllt.

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Zwischenprodukte in der Produktion



Der Dicksaft gelangt in die Weiterverarbeitung.

technisches Denkmal Zuckerfabrik Oldisleben der Südzucker AG Industriedenkmal Dampfmaschiene Zucker aus Rüben

Betriebseigenes Labor



Hier wurde die Produktion qualitativ überwacht.

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Betriebseigenes Labor Ansicht2



technisches Denkmal Zuckerfabrik Oldisleben der Südzucker AG Industriedenkmal Dampfmaschiene Zucker aus Rüben

DDR-Zuckerverpackung für den Handel



Diese Tüten wurden unter anderem auch in Oldisleben in der sogenannten \"Kleinabpackung\" abgepackt. Der Handelspreis betrug 1,55 M (der DDR) für die 1 kg-Tüte. Die Zuckerproduktion der Zuckerfabrik Oldisleben wurde zunächst in Säcke abgefüllt und in Lagerhallen zwischengelagert bis sie zum Versand bzw. zur Verpackung gelangte.

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DDR-Zucker für die Gastronomie



Die Gaststätten-Würfel wurden in anderen Zuckerfabriken abgepackt. Sie sind nur ein kleiner Teil einer umfangreichen Sammlung von Gaststättenabpackungen der Jahre 1960 bis 2000 aus verschiedenen Ländern, die hier in einer Vitrine zu sehen sind.

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Rübenschnitzel



technisches Denkmal Zuckerfabrik Oldisleben der Südzucker AG Industriedenkmal Dampfmaschiene Zucker aus Rüben
Die Rübenzuckerfabrik Oldisleben ist nicht nur ein Industriedenkmal, sie ist auch ein Museum zum anfassen begreifen und verstehen.

Das Museum kann jedes Jahr zum Tag des offenen Denkmals besichtigt werden.
Es können aber auch Sonderführungen vereinbart werden, welche einen noch intensiveren Einblick in die damalige Zuckerproduktion geben.
Unterstützen auch Sie die Erhaltung des Industrie Museums durch einen Besuch.
Diese Seite entstand mit der freundlichen Unterstützung von Udo Heilemann
von der Südzucker AG